Unsere Schwangerschaftsberatung war beim Tag der offenen Tür der Frauenklinik und Geburtshilfe am Ortenau Klinikum Lahr am Samstag, 27. Juni 2026 mit einem Informationsstand vertreten.
St. Romanus Schweighausen
Die Besiedlung Schweighausens geht auf das Kloster Ettenheimmünster zurück. Nach einer Grenzbeschreibung von "926", die aber in Wirklichkeit den Zustand des frühen 12. Jahrhunderts beschreibt, gehörten bald nach 1100 Schweighausen und Dörlinbach zur Ettenheimer Mark und zum Kloster. Zahlreiche "Lehen" (Bauerngüter) waren dem Kloster zu Abgaben und Frondienst verpflichtet (vgl. Heimatbuch Schweighausen S. 33). Die erste romanische Kapelle wurde am 11. Juli 1132 durch Bischof Ulrich II. von Konstanz eingeweiht. Der Bau der spätbarocken Pfarrkirche St. Romanus geht auf die Initiative von Abt Landelin Fluem zurück. Unter der Leitung von Baumeister Johann Joseph Hirschbühl wurde die Kirche gebaut und am 29. August 1776 eingeweiht (entnommen aus: Heimatbuch Schweighausen, S. 33, 175f, 193).
Durch einen Brand wurde die Kirche im Jahre 2004 innen teilweise zerstört; heute erstrahlt sie wieder in neuem Glanz. Besonderer Anziehungspunkt ist die einzigartige Naturkrippe, die jedes Jahr während der Weihnachtszeit die Kirche ziert.
Durch einen Brand wurde die Kirche im Jahre 2004 innen teilweise zerstört; heute erstrahlt sie wieder in neuem Glanz. Besonderer Anziehungspunkt ist die einzigartige Naturkrippe, die jedes Jahr während der Weihnachtszeit die Kirche ziert.
Die Kirche bildet mit dem daneben gelegenen Pfarrhof ein beeindruckendes Ensemble mit Ortsbild prägender Bedeutung. Das Pfarrhaus wurde in den Jahren 1754/55 gebaut und ist ein Werk des Klosterbaumeisters Joseph Klein.
Eindrucksvoller Akzent im Ortsbild von Schweighausen ist der Kirchbühl mit der Barockkirche St. Romanus von 1777 und dem barocken Pfarrhofgebäude von 1754/55.
Die St. Anna-Kapelle mit ihrem barocken Zwiebelturm ist ein dorfbildgestaltendes Kleinod. Sie liegt unmittelbar an der Durchgangsstraße neben der Schutterbrücke. Die baugeschichtlich bemerkenswerte Kapelle ist eine vielbesuchte Andachtsstätte.
Der schönste Teil der Kapellenausstattung ist der Altaraufsatz (Retabel) im Knorpelstil und Schildkrötenmanier. Dieser Stil war zum Ende des 17. Jahrhunderts gebräuchlich. Das Altarblatt zeigt, wie Mutter Anna ihre Tochter Maria in der Hl. Schrift unterweist.
Die Kapelle beim "Kniestein" wurde 1866 erbaut und steht südlich der Pfarrkirche von Schweighausen auf einer Anhöhein einer Waldlichtung. Man erreicht die Kapelle leicht von der Dorfmitte auf dem Kniesteinweg in einem halbstündigen Fußmarsch. Die Kniesteinkapelle wird von der Bevölkerung gerne besucht und dient heute noch als Wallfahrtsstätte für die Gemeinden der Umgebung.
Vom Kniestein gibt es drei Sagen:
- Unweit der Schutterquelle steht die Kniesteinkapelle, vor der in einem Stein die angeblichen Knieabdrücke eines betenden Einsiedlers zu sehen sind.
- In früherer Zeit habe man zweimal versucht, den Kniestein in der St. Anna-Kapelle aufzustellen. Jedesmal sei der Stein, nachdem er in die Kapelle gebracht worden war, über Nacht auf wundersame Weise an den alten Platz zurück gekehrt.
- Man habe im Wald einen lieblichen Gesang vernommen. Dadurch aufmerksam geworden, gingen die Leute an den Ort wallfahren.
Nachrichten
Am 25. September heißt es endlich wieder tauschen statt kaufen!
Einmal im Jahr bittet die Caritas gemeinsam mit den Pfarreien um Unterstützung für Menschen, die Hilfe brauchen. Die diesjährige Caritas-Sammlung findet vom 19. bis 27. September 2026 statt und wird von Erzbischof Stephan Burger mit einem Gottesdienst am 20. September um 10:00 Uhr im Freiburger Münster feierlich eröffnet.
Das Fronleichnamsfest der katholischen Kirchengemeinde Seelbach/Wittelbach wird traditionell seit vielen Jahren im Garten des Pflegeheimes St. Hildegard gefeiert. Noch im letzten Jahr stand dieser Gottesdienst - eine Hommage auch an die Heimbewohner - unter den dunklen Wolken der geplanten Auflösung dieser Einrichtung. Durch eine gemeinsame Anstrengung der Talbevölkerung sowie der jeweiligen Gemeindeverwaltungen, wurde dies verhindert und nun konnte am Sonntag den 07.06. diese Tradition fortgesetzt werden.
Auch in diesem Jahr treffen wir uns wieder. Zusammen die Bibel lesen und in lockerer Runde bei einem Glas Bier oder einem anderen Getränk darüber austauschen.
Jedes Jahr reisen rund 100.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt in das kleine französische Dorf Taizé, um dort eine besondere Woche zu verbringen. In diesem Jahr waren auch wir ein Teil davon: 30 Jugendliche und 6 Begleiter*innen aus den Kirchengemeinden Breisach‑Neuenburg und Südliche Ortenau sowie dem Max‑Planck‑Gymnasium in Lahr starteten am Pfingstsonntag mit dem Reisebus.
Wer die Kirchenentwicklung von außen betrachtet, könnte derzeit leicht den Eindruck gewinnen, dass es etwas ruhiger geworden ist. Die zentralen Gremien wie Pfarreirat und Pfarreivermögens-Verwaltungsrat arbeiten, die Gemeindeteams formieren sich Stück für Stück neu, die neue Kirchengemeinde scheint im Alltag angekommen…
Das Kuhbacher Patrozinium Mariä Heimsuchung wird am 5. Juli gefeiert mit einem Festgottesdienst um 9 Uhr in der Pfarrkirche. Abends um 18 Uhr laden das Gemeindeteam und der Bauförderverein zu einer fröhlichen Abendmusik zum Mitsingen in die Galluskirche ein.
Am Sonntag, 17.05.2026 haben wir zusammen mit Pater Thomas die Heilige Messe in der Pfarrkirche St. Stephanus gefeiert. In seiner Ansprache hat Pater Thomas schon Bezug auf die Gemeindeversammlung und die Dienste des Gemeindeteams genommen. So gab es einen nahtloser Übergang vom Gottesdienst zur Gemeindeversammlung.
Die Ewige Anbetung ist eine Form der ununterbrochenen Verehrung des im eucharistischen Brot gegenwärtigen Herrn. Innerhalb einer Gemeinschaft wird im Wechsel von Ort zu Ort ohne Unterlass Anbetung gehalten.
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