St. Laurentius Kürzell

 
Die Kirche in Kürzell wurde als Simultankirche in den Jahren 1829/1830 erbaut (Grundstein außen, an der Ecke rechts vom Hauptportal). Architekt war Johannes Voß, ein Sohn des berühmten Homer-Übersetzers Heinrich Voß (Ilias / Kampf um Troja, Odysee / Die Irrfahrten des Odysseus).
Nach 130 Jahren wurde das Simultaneum aufgelöst und die evangelische Gemeinde baute ihre Auferstehungskirche. Danach wurde die Kirche wie viele andere in den 1960er Jahren „ausgeräumt". Nur ganz wenige mobile Teile der Einrichtung sind damals der Vernichtung entgangen, so zum Beispiel das Kreuz an der rechten Seitenwand, der Tabernakel, die Figur des Auferstandenen und die beiden Figuren von Maria und Josef (jeweils dargestellt mit dem Kind Jesus auf dem Arm), die jetzt rechts und links beim Chorbogen stehen, die Strahlen-Madonna in der rechten Seitennische beim Haupteingang und Maria mit dem toten Sohn Jesus in der linken Seitennische.
1988 wurde die Kirche renoviert und weitgehend der alte Raumeindruck wieder hergestellt. Die alte Fassung fand sich noch unter der grauen Übermalung aus den 60er Jahren.
 

Orte in der Gemeinde

  

St. Laurentius

Schutternstraße 2
77974 Kürzell
  

Pfarrhaus Kürzell

Schutternstraße 2
77974 Kürzell
  

Kindertageseinrichtung St. Franziskus Kürzell

Westendstraße 17
77974 Kürzell
  
  

Nachrichten

Am 20. Juni hat unsere Gemeindeversammlung stattgefunden. Es war schön, dass der Kinderchor unseren Gottesdienst mitgestaltet hat, und es war auch toll, dass die Ministranten uns mit ihren leckeren Cocktails so wunderbar bereichert haben. Herzlichen Dank dafür!
Einmal im Jahr bittet die Caritas gemeinsam mit den Pfarreien um Unterstützung für Menschen, die Hilfe brauchen. Die diesjährige Caritas-Sammlung findet vom 19. bis 27. September 2026 statt und wird von Erzbischof Stephan Burger mit einem Gottesdienst am 20. September um 10:00 Uhr im Freiburger Münster feierlich eröffnet. 
Jedes Jahr reisen rund 100.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt in das kleine französische Dorf Taizé, um dort eine besondere Woche zu verbringen. In diesem Jahr waren auch wir ein Teil davon: 30 Jugendliche und 6 Begleiter*innen aus den Kirchengemeinden Breisach‑Neuenburg und Südliche Ortenau sowie dem Max‑Planck‑Gymnasium in Lahr starteten am Pfingstsonntag mit dem Reisebus.