St. Leodegar Oberschopfheim

 
 1288 Schriftliche Erwähnung einer Kapelle. Sie stand auf dem Friedhof am Kappelweg und gehörte zum Gengenbacher Klosterhof. Nachdem sie schon 1715 abgebrochen wurde, beseitigte man die letzten Reste 1830 beim Anlegen des Friedhofs.
 
1343 Die Leutkirche findet erste schriftliche Erwähnung. Ihre Anfänge reichen vermutlich in das 8. Jahrhundert zurück. Sie war die erste Pfarrkirche des Dorfes Oberschopfheim. Heute ist die Wallfahrtskirche „Maria von der immerwährenden Hilfe" von Anfang Mai bis Ende September mittwochs um 19 Uhr und sonntags von 13 Uhr bis 15 Uhr für Gottesdienste geöffnet.
 
1714 Grundsteinlegung der barocken Pfarrkirche St. Leodegar. Sie war der Vorgängerbau der heutigen Kirche. 1955 wurde sie abgerissen. Von dieser Kirche befinden sich die Altarbilder und der rechte Seitenaltar (jetzt Hochaltar) in der kath. Pfarrkirche St. Vitus in Amoltern am Kaiserstuhl. Der linke Altaraufbau ist der Hochaltar der ev. Pfarrkirche in Mahlberg.
 
1955 Grundsteinlegung der heutigen Pfarrkirche
1956 Einweihung der Pfarrkirche durch Weihbischof Dr. Hermann Schäufele, 830 Sitzplätze
1958 Die Altäre erhalten ihre in Mosaik gefassten Altarbilder. 
 

Orte in der Gemeinde

  

Kindertageseinrichtung St. Franziskus Oberschopfheim

Kirchenriedstraße 58
77948 Oberschopfheim
  
  

Nachrichten

„Ich habe jemanden mitgebracht“ – mit diesen Worten richtete Pfarrer Nelson Ribeiro beim Erntedankgottesdienst am Sonntag, 4. Oktober, die Aufmerksamkeit der Gottesdienstbesucher in Kippenheim auf einen neuen Mann im Seelsorgeteam: Pfarrer Michael Storost. Seit dem 1. Oktober ist er als Kooperator in der Kirchengemeinde Südliche Ortenau tätig, mit einem Wirkungsschwerpunkt im Bereich der ehemaligen Seelsorgeeinheit Kippenheim.
Mit der neuen Kirchengemeinde Südliche Ortenau werden auch die Strukturen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt neu gebündelt und weiterentwickelt. Ein wichtiger Schritt dafür ist jetzt getan: Am 30. September beschloss der Pfarreirat einstimmig die gemeinsame Risikoanalyse für die gesamte Kirchengemeinde. Sie bildet die Grundlage dafür, die bisherigen Präventionsmaßnahmen aus den früheren Seelsorgeeinheiten in eine gemeinsame Struktur zu überführen, Zuständigkeiten neu zu ordnen und die nächsten Schritte gezielt umzusetzen.
Ein weiterer Baustein der neuen Kirchengemeinde nimmt Gestalt an: In seiner Sitzung am 30. September hat der Pfarreirat die Einrichtung von fünf Kompetenzteams beschlossen. Damit ist der inhaltliche Rahmen gesetzt – in den kommenden Wochen kann nun Schritt für Schritt die personelle Besetzung beginnen.