Gottesdienstordnung und Kollektenergebnisse
Alle 30 Kirchen der künftigen Kirchengemeinde Südliche Ortenau bleiben als regelmäßige Gottesdienstorte erhalten. In den meisten Kirchen verändert sich die Anzahl der Gottesdienste nicht. Neu ist jedoch ein verlässlicher und übersichtlicher Sechs-Wochen-Rhythmus, nach dem die Messfeiern stattfinden. So entsteht Klarheit und Planbarkeit für alle.
Ein fester Rhythmus von 14 Tagen für 24 Kirchen
In 24 der 30 Kirchen in der neuen gemeinsamen Kirchengemeinde Südliche Ortenau wird künftig an jedem zweiten Wochenende eine Heilige Messe gefeiert. Die Uhrzeiten wechseln dabei in einem festen Rhythmus zwischen- Samstag, 18.30 Uhr (Vorabendmesse)
- Sonntag, 9.00 Uhr
- Sonntag, 10.30 Uhr
Das bedeutet: Innerhalb von sechs Wochen gibt es in jeder dieser Kirchen einmal eine Vorabendmesse, eine frühe und eine späte Sonntagsmesse. An den Wochenenden dazwischen gibt es keine Messe – die Gemeinde kann jedoch Wort-Gottes-Feiern oder besondere spirituelle Angebote gestalten.
Drei Kirchen mit festen Zeiten jede Woche
Drei Kirchen bilden eine besondere Ausnahme:
- In Ettenheim, wo viele Familien angesprochen werden, gibt es jeden Sonntag einen Gottesdienst um 10.30 Uhr, wobei dieser als Abenteuerland-Familiengottesdienst gefeiert wird. Dabei wechseln sich im Abenteuerland Eucharistiefeiern mit Aktionsgruppe und Familien-Wortgottesdienste ab.
- In Peter und Paul Lahr bleibt die beliebte Spätmesse um 11.30 Uhr bestehen – ein Ort, an dem sich besonders viele Menschen verschiedener Nationen versammeln.
- In Schuttern findet weiterhin die einzige Sonntagabendmesse der neuen Pfarrei statt, um 18.30 Uhr.
Kleinere Gemeinden im Drei-Wochen-Rhythmus
In den drei Filialgemeinden Wittelbach, Wallburg und Ettenheimweiler wird je im Abstand von drei Wochen eine Messe gefeiert, im festen Wechsel zwischen Vorabend und sonntags um 9.00 Uhr.
Raum für Vielfalt
Neben der neuen Messordnung bleibt Raum für andere Formen: Wort-Gottes-Feiern oder spirituelle Angebote können an Sonntagen ohne Messe stattfinden, sofern Teams vor Ort dies übernehmen. Auch Patrozinien können unabhängig von der neuen Regelung jeweils am Kalendertag gefeiert werden bzw. legt das Gemeindeteam den Termin fest.
Starttermin und Übergangszeit
Die neue Sonntagsregelung tritt am Wochenende 3./4. Januar 2026 in Kraft – wobei hier durch Sternsinger-Gottesdienste vor Ort nochmal Ausnahmen auftreten werden. Auch für die Kar- und Osterwoche 2026 gilt noch einmal das bisherige System der Seelsorgeeinheiten. Ab 2027 wird es auch dafür eine gemeinsame Lösung geben.Mit dieser Neuregelung sollen zwei Ziele erreicht werden: Verlässlichkeit und Vielfalt. Jede Kirche bleibt als Gottesdienstort erhalten, gleichzeitig entsteht ein fester Rhythmus, der Planung und Orientierung erleichtert – sowohl für die Messfeiern wie auch für die Erarbeitung anderer vielfältiger Formate.
Konkrete Termine bei Ihnen vor Ort erfahren Sie im Pfarrblatt bzw. den üblichen Kommunikationswegen vor Ort, im Pfarrbüro vor Ort oder HIER BEIM GOTTESDIENST-KALENDER...
