Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Lindenplatz in Reichenbach an Fronleichnam wieder in ein farbenfrohes Blütenmeer. Mit viel Liebe und Gemeinschaftssinn entsteht dort ein besonderer Blumenteppich, der unsere Verbundenheit und Freude am gemeinsamen Gestalten sichtbar macht.
St. Romanus Schweighausen
Die Besiedlung Schweighausens geht auf das Kloster Ettenheimmünster zurück. Nach einer Grenzbeschreibung von "926", die aber in Wirklichkeit den Zustand des frühen 12. Jahrhunderts beschreibt, gehörten bald nach 1100 Schweighausen und Dörlinbach zur Ettenheimer Mark und zum Kloster. Zahlreiche "Lehen" (Bauerngüter) waren dem Kloster zu Abgaben und Frondienst verpflichtet (vgl. Heimatbuch Schweighausen S. 33). Die erste romanische Kapelle wurde am 11. Juli 1132 durch Bischof Ulrich II. von Konstanz eingeweiht. Der Bau der spätbarocken Pfarrkirche St. Romanus geht auf die Initiative von Abt Landelin Fluem zurück. Unter der Leitung von Baumeister Johann Joseph Hirschbühl wurde die Kirche gebaut und am 29. August 1776 eingeweiht (entnommen aus: Heimatbuch Schweighausen, S. 33, 175f, 193).
Durch einen Brand wurde die Kirche im Jahre 2004 innen teilweise zerstört; heute erstrahlt sie wieder in neuem Glanz. Besonderer Anziehungspunkt ist die einzigartige Naturkrippe, die jedes Jahr während der Weihnachtszeit die Kirche ziert.
Durch einen Brand wurde die Kirche im Jahre 2004 innen teilweise zerstört; heute erstrahlt sie wieder in neuem Glanz. Besonderer Anziehungspunkt ist die einzigartige Naturkrippe, die jedes Jahr während der Weihnachtszeit die Kirche ziert.
Die Kirche bildet mit dem daneben gelegenen Pfarrhof ein beeindruckendes Ensemble mit Ortsbild prägender Bedeutung. Das Pfarrhaus wurde in den Jahren 1754/55 gebaut und ist ein Werk des Klosterbaumeisters Joseph Klein.
Eindrucksvoller Akzent im Ortsbild von Schweighausen ist der Kirchbühl mit der Barockkirche St. Romanus von 1777 und dem barocken Pfarrhofgebäude von 1754/55.
Die St. Anna-Kapelle mit ihrem barocken Zwiebelturm ist ein dorfbildgestaltendes Kleinod. Sie liegt unmittelbar an der Durchgangsstraße neben der Schutterbrücke. Die baugeschichtlich bemerkenswerte Kapelle ist eine vielbesuchte Andachtsstätte.
Der schönste Teil der Kapellenausstattung ist der Altaraufsatz (Retabel) im Knorpelstil und Schildkrötenmanier. Dieser Stil war zum Ende des 17. Jahrhunderts gebräuchlich. Das Altarblatt zeigt, wie Mutter Anna ihre Tochter Maria in der Hl. Schrift unterweist.
Die Kapelle beim "Kniestein" wurde 1866 erbaut und steht südlich der Pfarrkirche von Schweighausen auf einer Anhöhein einer Waldlichtung. Man erreicht die Kapelle leicht von der Dorfmitte auf dem Kniesteinweg in einem halbstündigen Fußmarsch. Die Kniesteinkapelle wird von der Bevölkerung gerne besucht und dient heute noch als Wallfahrtsstätte für die Gemeinden der Umgebung.
Vom Kniestein gibt es drei Sagen:
- Unweit der Schutterquelle steht die Kniesteinkapelle, vor der in einem Stein die angeblichen Knieabdrücke eines betenden Einsiedlers zu sehen sind.
- In früherer Zeit habe man zweimal versucht, den Kniestein in der St. Anna-Kapelle aufzustellen. Jedesmal sei der Stein, nachdem er in die Kapelle gebracht worden war, über Nacht auf wundersame Weise an den alten Platz zurück gekehrt.
- Man habe im Wald einen lieblichen Gesang vernommen. Dadurch aufmerksam geworden, gingen die Leute an den Ort wallfahren.
Nachrichten
Am Dienstag, 26. Mai 2026, laden wir herzlich zur Familien-Maiandacht um 18.30 Uhr in die Kirche St. Stephan in Reichenbach ein.
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Unser Baby- und Kinderkleiderladen von Menschen(s)Kind zieht um. Viele helfende Hände haben diesen Schritt möglich gemacht.
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Verluste begegnen uns in vielen Formen: der Tod eines Menschen, das Ende von Beziehungen, Abschied von vertrauten Lebensumständen, gesundheitliche Einschränkungen oder berufliche und gesellschaftliche Veränderungen. Jede Erfahrung hinterlässt Spuren und weckt Trauer – mal sichtbar, mal still. Trauer hat viele Gesichter.
Die Betergruppe Pfarrei südliche Ortenau lädt zu ihrer jährlichen Gebetswache in der Wallfahrtskirche St. Maria Lindenberg alle Männer der Pfarrei vom 25.07.- 31.07 2026 ein.
Herzliche Einladung zum Besuch der evangelischen Kirche in Ottenheim, die als Simultankirche von der evangelischen und katholischen Gemeinde gleichermaßen genutzt wird.
Mit dem dritten Konzert der diesjährigen Reihe in der St. Peter und Paul-Kirche in Lahr feierte die Frauenschola Heilig Geist am 26. April ihr 30jähriges Jubiläum mit einem anspruchsvollen Programm für mehrstimmigen Oberstimmenchor und Orgel/Klavier aus dem englisch-anglikanischen Kulturraum.
Mit der neuen Kirchengemeinde beginnt auch für die Gemeindeteams ein neuer Abschnitt.
Anknüpfend an die bisherigen Treffen „Zukunft Gemeindeteam“ lädt das neue Format „Netzwerk Gemeindeteam“ dazu ein, Erfahrungen zu teilen, Perspektiven zu entwickeln und die gemeinsame Rolle der Teams weiter zu stärken.
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Am 4. Juli treffen wir uns von 10 bis 13 Uhr und probieren zusammen Rezepte aus. Beim Schneiden von Obst und Gemüse und beim Rühren in den großen Töpfen können wir nett miteinander erzählen. Am Ende probieren wir gemeinsam, was wir eingekocht haben. Alle sind herzlich willkommen!
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