„Ich habe jemanden mitgebracht“ – mit diesen Worten richtete Pfarrer Nelson Ribeiro beim Erntedankgottesdienst am Sonntag, 4. Oktober, die Aufmerksamkeit der Gottesdienstbesucher in Kippenheim auf einen neuen Mann im Seelsorgeteam: Pfarrer Michael Storost. Seit dem 1. Oktober ist er als Kooperator in der Kirchengemeinde Südliche Ortenau tätig, mit einem Wirkungsschwerpunkt im Bereich der ehemaligen Seelsorgeeinheit Kippenheim.
St. Laurentius Friesenheim
Die erste Erwähnung einer Kirche in Friesenheim kann bis auf das Jahr 1136 datiert werden. 1279 wurde sie zur Pfarrei erhoben . Sie war dem Hl Laurentius geweiht (ab 1483). Filialgemeinden zur Pfarrei waren bis um 1200 Oberweier und bis 1942 Heiligenzell.
Im Jahr 1016 kam die Pfarrei Friesenheim in Besitz des Benediktinerklosters Schuttern (offonis cella) , das der Legende nach 603 von einem iro-schottischen Wandermönch namens Offo gegründet und im 8. Jahrhundert durch den Hl. Pirmin reformiert wurde (Einführung der Benediktinerregel).
In Friesenheim nutzten seit der Reformation die katholischen und evangelischen Christen gemeinsam das Gotteshaus (siehe unten: Simultaneum).
Nachdem 1909 die Kirche als Simultaneum aufgegeben wurde, baute die kath. Kirchengemeinde von 1911-1913 die heutige, neobarocke Kirche St. Laurentius, die am 07. Juli 1913 eingeweiht wurde.
Im Jahr 1016 kam die Pfarrei Friesenheim in Besitz des Benediktinerklosters Schuttern (offonis cella) , das der Legende nach 603 von einem iro-schottischen Wandermönch namens Offo gegründet und im 8. Jahrhundert durch den Hl. Pirmin reformiert wurde (Einführung der Benediktinerregel).
In Friesenheim nutzten seit der Reformation die katholischen und evangelischen Christen gemeinsam das Gotteshaus (siehe unten: Simultaneum).
Nachdem 1909 die Kirche als Simultaneum aufgegeben wurde, baute die kath. Kirchengemeinde von 1911-1913 die heutige, neobarocke Kirche St. Laurentius, die am 07. Juli 1913 eingeweiht wurde.
Nachrichten
Mit der neuen Kirchengemeinde Südliche Ortenau werden auch die Strukturen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt neu gebündelt und weiterentwickelt. Ein wichtiger Schritt dafür ist jetzt getan: Am 30. September beschloss der Pfarreirat einstimmig die gemeinsame Risikoanalyse für die gesamte Kirchengemeinde. Sie bildet die Grundlage dafür, die bisherigen Präventionsmaßnahmen aus den früheren Seelsorgeeinheiten in eine gemeinsame Struktur zu überführen, Zuständigkeiten neu zu ordnen und die nächsten Schritte gezielt umzusetzen.
Ein weiterer Baustein der neuen Kirchengemeinde nimmt Gestalt an: In seiner Sitzung am 30. September hat der Pfarreirat die Einrichtung von fünf Kompetenzteams beschlossen. Damit ist der inhaltliche Rahmen gesetzt – in den kommenden Wochen kann nun Schritt für Schritt die personelle Besetzung beginnen.




