Wallburg, heute ein Ortsteil von Ettenheim und erstmals im Jahr 1225 geschichtlich erwähnt, liegt nur 2,5 km östlich von Ettenheim, eingebettet in Rebhügel dicht am Rande des Schwarzwaldes.
Nach der ältesten Kirchengeschichte gehörte Wallburg schon immer mit einer kleinen Filialkirche (früher Kapelle) zur Pfarrei Ettenheim im Bistum Freiburg.
Erst mit der bischöflichen Visitation im Jahr 1762 wurde die Filialkirche Wallburg von Ettenheim getrennt und der Mutterkirche Münchweier angegliedert. Blieb aber immer noch unter der Herrschaft des Klosters Ettenheimmünster.
Im Jahr 1768 kam es dann auch zum Neubau unserer heutigen kleinen Kirche, wo bisher die Kapelle stand. Durch die Visitation und mit dem Anschluss an Münchweier erhielt Wallburg viele Rechte einer Pfarrgemeinde, gab sich aber taktisch damit nicht zufrieden und stellte im Jahr 1804 den Antrag auch selbständige Pfarrei zu werden, was vom Kurfürsten aber abgelehnt wurde. Dafür bekam Wallburg dann eine Vikarstelle, die bis 1941 besetzt war.
Die kleine Wallburger Filialkirchengemeinde ist heute sehr aktiv und hält einvernehmlich mit der politischen Gemeinde noch an örtlichen Traditionen fest. Bemüht sich auch immer um ein zeitgemäßes Gemeindezusammenleben und um die ihr obliegende Seelsorge. Hervorzuheben ist die Planung eines eigenen katholischen Gemeindehauses.
Die Kirche leistet auch im sozialen Bereich Wertvolles. Eine gute Jugendarbeit von Ministranten und die Seniorenarbeit macht sich die Kirche zur Aufgabe. Miteingeschlossen sind auch im pastoralen Bereich die Jugend- und Familiengottesdienste.