St. Stephan Reichenbach

 
Reichenbach wird 1139 in einer Urkunde des Papstes Innozenz II. an das Kloster Gengenbach erstmals erwähnt. Nach den Wirren des dreißigjährigen Krieges verloren die Pfarreien des Schuttertales ihre Selbständigkeit und wurden zu einer Pfarrei zusammengefasst. Reichenbach erhielt 1840 die Selbständigkeit zurück. 1845 wurde der Grundstein für die neue Pfarrkirche gelegt, 1848 war sie vollendet. Die Altäre der neoromanischen Kirche schmücken Gemälde von Bernhard Endres. Nach mehreren Renovierungen erhielt die Kirche 1993/94 ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Die alte romanische Pfarrkirche wurde abgerissen.
Die Fenster mit Darstellungen von Heiligen, die jeweils einen Satz der „acht Seligkeiten“ aus der Bergpredigt zitieren, erhellen die Kirche. Der Chorbogen ist mit einer Kreuzigungsgruppe geschmückt, eine Kopie der romanischen Kreuzigungsgruppe aus Wechselburg in Sachsen. Die Deckengemälde zeigen Stationen aus dem Leben des Kirchenpatrons, des hl. Erzmärtyrers und Diakons Stephanus. Eine Kostbarkeit stellt die Orgel aus der Werkstatt von Konrad Albiez aus dem Jahr 1848 dar. Sie wurde vor einigen Jahren saniert und erhielt ihr romantisches Klangbild zurück. Fünf Glocken aus dem Jahr 1956 rufen zum Gottesdienst.
1958 erbaute die Pfarrgemeinde am Fuß des Eichbergs die Marienkapelle. Über dem Altar erhebt sich die Statue der Gottesmutter, die als Schutzmantelmadonna verehrt wird. Reliefs an den Wänden zeigen einige Szenen aus dem Leben Mariens.
 

Orte in der Gemeinde

  

St. Stephan

Gereutertalstraße 30
77933 Reichenbach
  

Pfarrheim Reichenbach

Gereutertalstraße 32
77933 Reichenbach
  

Marienkapelle (Reichenbach)

Kapellenweg 5
77933 Reichenbach
  

Kindertageseinrichtung St. Josef Reichenbach

Wittumstraße 16
77933 Reichenbach
  

Friedhof Reichenbach (Einsegnungshalle)

Kapellenweg
77933 Reichenbach
  
  

Nachrichten

Die diesjährige Erstkommunionvorbereitung 2026 endet mit dem letzten Dankgottesdienst am 10. Mai 2026 in Kuhbach. 
Die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle Ortenau (EFL Ortenau) stellt ihren Jahresbericht 2025 vor. 
Am 13. September 1984 hat das Ordinariat Freiburg trotz einigen Bedenken und Einwänden dem Bau des Pfarrheimes St. Franziskus zugestimmt. Spricht man mit dem damaligen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden, dem heute 88jährigen Erich Fehrenbach, so erfährt man wie viele Hürden beim Bauamt überwunden werden mussten.
Rund 40 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer folgten der Einladung des Bildungswerks der Erzdiözese Freiburg, Gemeindeteams Seelbach/Wittelbach, zu einem Vortrag über Künstliche Intelligenz im Alltag. Referent war der ehemalige Polizeipräsident und Buchautor Reinhard Renter, der das Thema auf verständliche und zugleich reflektierte Weise näherbrachte.
Das Gemeindeteam, die LektorInnen und einige weitere Gemeindemitglieder der Gemeinde Mariä Heimsuchung haben sich auch dieses Jahr wieder viel Mühe mit der Gestaltung der Passionswoche und des Osterfests gegeben.
Die Kuhbacher Sternsinger und die NABU-Jugend haben Ende März – wie schon in den vergangenen Jahren – zu einer Putzaktion in Kuhbach eingeladen.
Die Vorbereitung auf die Erstkommunion beinhaltet in vielen Gemeinden am Karfreitag auch den Kinderkreuzweg. Karin Meierhöfer, seid vielen Jahren die Hauptverantwortliche für die Kommunionvorbereitung in Seelbach und Wittelbach, gestaltet mit den Kindern und deren Eltern sechs Stationen auf dem Friedhof in Seelbach.
Vor ca. 15 Jahren stand die damalige Leiterin des Altenwerkes in Seelbach, Frau Eva Himmelsbach, vor der Aufgabe das monatlich Gruppentreffen in der Karwoche zu gestalten. Mit den vorwiegend älteren Menschen war die Begehung des Kreuzweges nicht möglich, was sie veranlasste zur Meditation mit den Besuchern eine Passionskrippe zu erstellen. Weihnachtskrippe ist wohl für Jeden von uns ein gängiger Begriff der Volkfrömmigkeit. Fasten- Oster oder Passionskrippen sind uns heute nicht sehr geläufig und lösen sicher auch Staunen aus.
Die Marienstatue der Kapelle in der Kirche St. Peter und Paul Lahr wurde Mitte März restauriert.  
Zwischen fünf "Bauplänen" konnten sich unsere Firmandinnen und Firmanden entscheiden und so ihren ganz persönlichen Vorbereitungsweg wählen. 
Während für einen großen Teil der jungen Christen, die sich für Bauplan 1 (Drei Workshops) und Bauplan 2 (Karwoche intensiv) entschieden haben, nur noch ein Modul ansteht, warten andere darauf, dass es in den Pfingstferien endlich losgeht. Dann werden sie in kleinen Gruppen für eine Woche nach Taizé oder Assisi fahren oder einige Tage auf dem Kinzigtäler Jakobsweg pilgern. 
 
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