Das besondere Gottesdienstformat aus Kappel-Grafenhausen ist im Herbst erstmals an mehreren Orten der Kirchengemeinde Südliche Ortenau zu erleben. Stationen sind Ettenheim und Lahr.
St. Nikolaus Seelbach
Kirche St. Nikolaus Seelbach
Der Ort mit einer Kirche reicht in die Zeit der Herren von Lützelhard zurück. Nach deren Aussterben ging Seelbach in den Herrschaftsbereich der Geroldsecker über. Die Kirche wird 1179 erwähnt. Die Rechte waren bis zur Reformation im Besitz des Klosters St. Georgen. Die alte Kirche wurde 1748 durch einen Barockbau ersetzt, der mit prächtigen Altären ausgestattet war. Der Bau atmete den Geist der Bettelorden und trug darum nur einen Dachreiter. Von 1703 bis 1803 wirkten Franziskaner in Seelbach. Die Pfarrgemeinde baute 1954/55 diese Kirche weiter aus, so dass sie im Wesentlichen erhalten blieb. Neu sind die Seitenschiffe und der Turm, dem als Spitze der alte Dachreiter hinzugefügt wurde.
Die Barockaltäre geben der Kirche ein festliches Gepräge. Im Zentrum des Hochaltars steht der Tabernakel mit dem Osterlamm. Im Mittelteil findet sich ein Bild des Kirchenpatrons Nikolaus. Die Statuen des hl. Franz von Assisi und des hl. Kosmas schmücken den Hochaltar. Der Marienaltar zeigt Maria als Rosenkranzkönigin; ihm gegenüber steht der Kreuz-Altar. Die wertvolle Stieffel-Orgel aus dem Jahr 1781 wurde 1981 renoviert. Im Turm hängen fünf Glocken aus dem Jahr 1955.
Auf dem Kellererberg im Ortsteil Steinbach erhebt sich die Bruder Konrad-Kapelle, die im Jahr 1937 auf Privatinitiative erstellt wurde. Sie lädt Wanderer und Beter zur Einkehr ein und bietet ein umfassendes Panorama auf das mittlere Schuttertal.
Die Barockaltäre geben der Kirche ein festliches Gepräge. Im Zentrum des Hochaltars steht der Tabernakel mit dem Osterlamm. Im Mittelteil findet sich ein Bild des Kirchenpatrons Nikolaus. Die Statuen des hl. Franz von Assisi und des hl. Kosmas schmücken den Hochaltar. Der Marienaltar zeigt Maria als Rosenkranzkönigin; ihm gegenüber steht der Kreuz-Altar. Die wertvolle Stieffel-Orgel aus dem Jahr 1781 wurde 1981 renoviert. Im Turm hängen fünf Glocken aus dem Jahr 1955.
Auf dem Kellererberg im Ortsteil Steinbach erhebt sich die Bruder Konrad-Kapelle, die im Jahr 1937 auf Privatinitiative erstellt wurde. Sie lädt Wanderer und Beter zur Einkehr ein und bietet ein umfassendes Panorama auf das mittlere Schuttertal.
Filialkirche St. Peter und Paul Wittelbach
Das Kirchlein aus der Romanik zählt zu den ältesten Kirchen der Umgebung. Sie wurde wohl 1132 durch den Bischof von Konstanz im Auftrag des Abtes von Etten-heimmünster geweiht. Die Chorturmkirche konnte ihr Aussehen bis heute bewahren. Abt Franziskus von Hertenstein ließ die Kirche um 1655 barockisieren. Aus dieser Zeit stammen der Hochaltar, der als Epitaph die Seitenwand der Kirche schmückt, sowie der noch bestehende Marienaltar. Im Chorraum wurden Fresken aus der Zeit um 1330-1350 freigelegt. Sie zeigen Szenen aus der Passionsgeschichte.
Nachrichten
Ab dem 14. September 2026 gelten für die Pfarrbüros der Kirchengemeinde Südliche Ortenau neue Öffnungszeiten und Erreichbarkeitswege. Ziel der neuen Organisation ist es, Anliegen aus allen Orten unserer Kirchengemeinde verlässlich und möglichst zeitnah aufzunehmen und zu bearbeiten.
Nach der Veranstaltungsreihe in 2024 laden Generalvikar Christoph Neubrand, die Stabsstelle Kirchenentwicklung und Strategie und die Diözesanstellen des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes die Gemeindeteams erneut zu Gesprächsabenden ein.
Unter dem Motto „Ihre Spende verbindet Generationen“ bittet die Caritas auch in diesem Jahr um Unterstützung.
Seit einiger Zeit haben wir schon das Lied des Monats, das in den Gottesdiensten unserer Gemeinden gesungen wird. Kantor Tilo Strauß stellt das neue Lied des Monats kurz vor.
Anfang August lag im Gottesdienst in Reichenbach ein Zauber in der Luft – mit einer ganz besonders lebendigen und herzlichen Atmosphäre. Unsere Ministranten hatten ihn mit so viel Liebe zum Detail vorbereitet, dass man in jedem Text, jedem Gebet und bei jedem Lied ihre ganz eigene Handschrift spüren konnte. Es war schön zu sehen, wie sie den Gottesdienst zu ihrem gemacht haben. Pfarrer Bernhard Dorner hat diesen besonderen Rahmen mit uns gemeinsam gefeiert.
Herzliche Einladung zu Gebet und Stille mit Liedern aus Taizé.
Anders als im Aktuell-Heft angegeben, gibt es dieses Jahr zu Mariä Himmelfahrt keinen Gottesdienst in Kuhbach. Das ursprüngliche Patrozinium unserer Gemeinde möchten wir dennoch nicht einfach so verstreichen lassen.
Es findet wieder eine Gebetswoche in der Kirche St. Peter und Paul, Lahr statt. Sie beginnt am 20. September mit der Sonntagsmesse um 11.30 Uhr und endet am 27. September mit der Sonntagsmesse um 11.30 Uhr.
Familiengottesdienst und gemütliches Beisammensein bei bestem Sommerwetter.
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