Pfingsten in Taizé
30 Jugendliche waren dabei- die Firmandin Paula Trefzger berichtet
Jedes Jahr reisen rund 100.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt in das kleine französische Dorf Taizé, um dort eine besondere Woche zu verbringen. In diesem Jahr waren auch wir ein Teil davon: 30 Jugendliche und 6 Begleiter*innen aus den Kirchengemeinden Breisach‑Neuenburg und Südliche Ortenau sowie dem Max‑Planck‑Gymnasium in Lahr starteten am Pfingstsonntag mit dem Reisebus.
Eine Woche mit den Brüdern Mitzuleben ermöglichte uns, sich bewusst Zeit zu nehmen – für sich selbst, für neue Begegnungen und für Momente der Stille und des Gebets. Es war eine schöne Erfahrung, sich darauf einzulassen, diesem geordneten Tagesablauf zu folgen. Drei Mal täglich – morgens, mittags und abends – kamen wir zu den Taizé-Gebeten zusammen.
Das gemeinsame Singen mit etwa 2.000 Jugendlichen gab ein Gefühl der Gemeinschaft und genau das ist es, was die gemeinsamen Gottesdienste in Taizé so besonders macht. Dieses Gefühl lässt sich nicht in Worte fassen, man muss es selbst erleben.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Tages waren die Bibeleinführungen und Gesprächsgruppen. In kleinen Gruppen beschäftigten wir uns täglich mit einem Bibeltext und Denkanstößen. Es machte viel Spaß, sich über diese Themen zu unterhalten und auszutauschen. Für viele von uns waren diese Begegnungen ein echtes Highlight, denn die Gruppen waren perfekt, um neue Kontakte zu knüpfen und andere Jugendliche kennen zu lernen.
Auch die gemeinsamen Mahlzeiten gehörten fest zum Tagesablauf. Zwar war das Essen für manche zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, doch gerade diese Zeiten boten immer wieder Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erlebnisse zu teilen und Gemeinschaft zu erleben.
Zwischen all diesen Tagespunkten hatten wir viel Zeit, um zum Beispiel das Taizé-typische Taizé-Twister mit Freunden oder auch Leuten, die wir noch nicht kennen, zu spielen. Oder man konnte einen kleinen Spaziergang in Stille zur Quelle St. Étienne machen- wenn es einem dafür nicht zu heiß war.
Für uns alle war die Zeit in Taizé etwas ganz Besonderes: eine Woche der Ruhe, des Auftankens, des gemeinsamen Glaubens und der Begegnung. Wir sind mit vielen neuen Eindrücken, neuen Freundschaften und dem Wunsch nach Hause zurückgekehrt, im nächsten Jahr wiederzukommen.
Ein herzlicher Dank gilt unseren Begleiterinnen und Begleitern, die diese Reise durch ihr Engagement möglich gemacht, uns unterstützt und die Woche so gut organisiert haben: Thomas Dieterle, Lilli Wenzel-Teuber, Anja Groß, Maria Rausch, Felicitas Krüger und Diana Buhl.
[Lilli Wenzel-Teuber]









