Begleitung der Gemeindeteams: Ein Blick hinter die Kulissen
Mit der neuen Kirchengemeinde bilden sich demnächst auch überall die Gemeindeteams in veränderter Form. Parallel dazu arbeitet das Seelsorgeteam derzeit daran, wie die künftige Begleitung dieser Teams aussehen kann. Vieles ist dabei noch im Entstehen – denn die Begleitung hängt eng mit der Frage zusammen, wie sich die Aufgabenfelder im Seelsorgeteam insgesamt entwickeln.
Im Moment gleicht dieser Prozess ein wenig einem Wollknäuel: An verschiedenen Fäden wird gleichzeitig gearbeitet. Einer davon ist die Begleitung der Gemeindeteams. Ein anderer betrifft die künftigen Aufgabenbereiche der Hauptberuflichen im Seelsorgeteam. Erst wenn diese Strukturen klarer sind, lässt sich auch genauer sagen, wer Ansprechperson für welches Gemeindeteam sein wird.
Fest steht bereits: Die neuen Gemeindeteams werden stärker eigenständig arbeiten als bisher. Gleichzeitig soll weiterhin eine verlässliche Begleitung möglich sein – angepasst an die jeweilige Situation eines Teams. Manche Teams werden von Anfang an sehr selbstständig arbeiten, andere brauchen vielleicht gerade zu Beginn mehr Unterstützung, etwa wenn sich die Zusammensetzung stark verändert hat.
Begleitung kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: zum Beispiel durch geistliche Impulse, gemeinsame pastorale Reflexion oder Unterstützung bei konkreten Fragen aus dem Gemeindeleben. Ziel ist es, den Teams einen Raum für Austausch und Orientierung zu bieten, ohne ihre Eigenständigkeit einzuschränken.
Eine wichtige Grundlage für diese Überlegungen sind auch die Vorarbeiten der Themengruppe Gemeindeteams, in der in den Jahren 2023 und 2024 Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam an der zukünftigen Struktur gearbeitet haben. Auf diese Erfahrungen kann nun aufgebaut werden.
Neben der Begleitung durch das Seelsorgeteam entsteht auch eine Verbindung zu den Gemeindeteams über den Pfarreirat. Um den Kontakt zu stärken, werden den Gemeindeteams künftig Ansprechpersonen aus dem Rat zugeordnet. So entsteht ein Netz von Beziehungen, das Austausch und gegenseitige Unterstützung ermöglicht.
Viele Details werden in den kommenden Monaten weiter geklärt. Ein wichtiger Schritt dafür wird auch die zweitägige Klausur des Pastoralteams im Juni sein.
Bis diese Fragen abschließend geklärt sind, bleiben zunächst die bisherigen Ansprechpersonen für die Gemeindeteams zuständig. So ist sichergestellt, dass auch in der Übergangszeit vertraute Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Fragen oder Anliegen erreichbar sind.
Gleichzeitig kann es im Zuge der weiteren Strukturentwicklung sein, dass sich Zuständigkeiten künftig noch einmal verändern. Ziel bleibt dabei, für jedes Gemeindeteam eine gute und verlässliche Begleitung zu ermöglichen.
[Melanie Bischoff, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Engagementförderung]
